Autor: Denkmaster

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Ist Buttigieg der neue Kennedy?


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Heute sind wir mal politisch. Denn wir würden gerne für Pete Buttigieg eine Kampagne auflegen. Warum? Weil er der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein sollte.

Buttigieg spricht sich schwer aus. Ein maltesischer Name, denn er ist der Sohn eines maltesischen Immigranten und einer Amerikanerin.

Buttigieg ist der Bürgermeister seiner Heimatstadt South Bend im Bundesstaat Indiana und einer der aktuell vier letzten demokratischen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im Oktober.

Vieles spricht im Prinzip gegen seinen Wahlsieg: Er ist blutjung (Jahrgang 1982) und „nur“ ein kleiner Lokalpolitiker, der noch nie eine größere Wahl gewonnen hat. Er ist homosexuell, und kommt laut Umfragen nicht sonderlich gut bei afro-amerikanischen Wählern an.

Warum wir dennoch an ihn glauben?

Erstens: Pete ist das exakte Gegenteil von Trump. Seine Jugend ist seine Trumpfkarte. Pete ist ein unbeschriebenes Blatt. Er kann die Generationskarte ausspielen und die Klima-Sorgen der jungen Generation bedienen. Der verblüffende Wahlsieg Donald Trumps hat gezeigt, dass die gängigen Wahlprogramme und die Kandidatenauswahl der beiden alten Parteien nicht mehr funktionierten. Nach Trump sehnen sich viele nach Jugend und Neuanfang.

Zweitens: Pete ist smart. Er hat bei den vergangenen demokratischen TV-Debatten durchgehend kluge und differenzierte Botschaften von sich gegeben. Er ist wirtschaftlich gebildet und verfolgt im Gegensatz zu seinen meist „linken“ demokratischen Konkurrenten eine ausgewogene und sehr mittelstandsorientierte Politik. Nach Trump sehnen sich viele nach Intelligenz und Pragmatismus.

Drittens: Pete ist ein Mann der Mehrheit. Er stammt aus jener provinziellen Schicht, die letztes Mal zu großen Teilen auf Trump gesetzt hat. Der Mann aus dem kleinen und wirtschaftlich schwachen South Bend kennt sich aus in dem Denken der „abgehängten“ weißen Mittelschicht. Er blickt skeptisch auf die Eliten in Washington wie die meisten Amerikaner. Dass er als Soldat im Irak eingesetzt war, hilft ihm ebenfalls. Nach Trump sehnen sich viele nach Bescheidenheit und Glaubwürdigkeit.

Viertens: Pete ist sexy. Er sieht blendend aus und hat eine sonore Männerstimme. Übrigens eine Qualität, die sogar John F. Kennedy nicht aufweisen konnte. Buttigieg ist schlagfertig und ein brillanter Redner. Er ist der „nette junge Mann“ von nebenan und sucht den Ausgleich. Pete hat das Zeug zum Kennedy des 21. Jahrhunderts. Nach Trump sehnen sich viele nach Charisma, Eleganz und Würde.

Wenn es Buttigieg nach seiner Nominierung durch die Demokraten gelingt, einen der beiden „Glaubwürdigkeits-Aposteln“ Bernie Sanders und Elizabeth Warren als Vize (engl. running mate) zu ködern, hätte er das beste Team für den Sieg.

Wir glauben an Pete Buttigieg! Hoffentlich bekommt er eine gute Agentur wie Droga 5. Die Unterstützer von Hillary Clinton hätten noch was gutzumachen…

 

 

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Was ist Dein Antrieb?


Lange haben wir nach dem passenden Image für das Thema Mobilität der Zukunft gesucht.

Wir glauben, wir haben es gefunden.

Die entscheidende Frage ist doch: Wie können wir fahren wohin wir wollen, ohne dabei unsere Umwelt und damit unsere Zukunft zu gefährden?

Der mit fossilen Energien angetriebene Pkw ist eine Sache der Vergangenheit. Zu lange haben wir zu viele Ressourcen unwiederbringlich damit verschwendet. Doch welche Alternativen gibt es zum Leben mit dem Auto, so wie wir es kennen?

Wir sagen: Alles eine Frage des Antriebs

Wir wollen mithelfen, Wasserstoff als Schlüsselelement der Verkehrs- und Energiewende zu etablieren. Große Industrieunternehmen, wie unser Kunde Air Liquide, sind bereits an der Arbeit. Da ist viel Power unter der Haube. Aber wir denken, es bedarf dazu auch anderer Qualitäten –  zum Beispiel die einer Schnecke. Denn für einen solchen Schritt braucht man auch Ruhe, Durchhaltevermögen und die richtigen Antennen für Chancen und Risiken auf der Route.

Die Schnecke ist überhaupt ein Sinnbild für eine ganz neue Sichtweise auf den Fortschritt: Wer sich langsam fortbewegt, merkt rechtzeitig wenn er sich auf der falschen Spur befindet.

Außerdem wird unsere alternde Gesellschaft auch demographisch bedingt bald einen Gang runter schalten wollen. Gut so. Wir können im digitalen Getriebe eine Denkpause gebrauchen.

Die DENKFAMILIE arbeitet für 2022 an einer Kampagne zur Bewusstmachung dieses Themas in der Öffentlichkeit. Wir wollen wie unsere Kunden etwas tun, um die Welt langsam aber sicher voranzubringen.

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Was ist Dein Antrieb?

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Warum die Wahl gelaufen war


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#btw heißt der Hashtag der Bundestagswahl 2017. Das Kürzel war Programm. By the way eben. Eine Nebensache, weil die Wahl längst gelaufen war. Zumindest für die großen Agenturen. Wenn die Welt Kopf steht (Trump, Klima, Nordkorea) klammern die Menschen. An etwas, das fest steht und verläßlich ist. In dem Fall Angela Merkel. Oder an Populisten.

Da war auch egal, was wir Werber gegen den Widerstand dröger Parteivorstände ins Rennen schicken durften.

1. Jung von Matt erfindet die CDU (leider) nicht neu

Wir sagen: Verpasste Chance. Nur das Baby ist ok.

2. KNSK beißt sich für die SPD am Thema Gerechtigkeit die Zähne aus

Wir sagen: Kreativität folgt Inhalt. Leider nicht andersherum. Kamera ok.

3. Heimat liefert für FDP (handwerklich) gute Arbeit ab

Wir sagen: Stilistisch eine kleine Revolution für Deutschland. Easy, bei dem Kunden 😉

4. Ziemlich beste Antworten bringt den Grünen Greenpeace-Drive

Wir sagen: Locker flockig getextet. Botschaften aber zu beliebig.

5. Kunkelbakker (Schweiz) verpasst der AfD einen FDP-Anzug

Wir sagen: Nachmachen gehört zum Gewerbe. Aber das passt nicht zusammen.

6. DiG/Trialon bringt die Linke mit wenig Aufwand zu den Menschen

Wir sagen: Schlicht und redlich. Das Gegenteil zur AfD. Kann man machen.

 

 

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Die großen Emotionen sind zurück


Wir leben in einer Zeit, in der die großen Emotionen wieder zu uns kommen. Angst vor dem Klimawandel, Wut auf Donald Trump, Freude am Ausbleiben von Anschlägen und Lust am Engagement für unsere Welt. Die lauwarme Wohlfühlsuppe der Neunziger und Nullerjahre ist alle. Jetzt gehts ans Eingemachte. Auch in der Werbung.

Das Jahr 2017 ist das Jahr der ernsten Themen, des Social Marketings im eigentlichen Sinne. Gesellschaftliche Fragen finden ihren Weg in Marken-Narrative. Wie schon einmal in den 70er Jahren. Der Konsument entdeckt sein Gewissen und seine Lust auf Einmischung.

Die Agenturen auch. Amerika (und die Welt gleich mit) wird mit Tweets regiert. Big Data, Hacker und Fake-News-Buden entscheiden über unsere Meinungen. Zeit, dass sich auch die Kreativen auf den Weg des Gewissens machen – und mitmischen.

Jung von Matt soll Merkel retten. Viel Glück damit. Wir haben uns dafür entschieden, NGOs und die Wohlfahrt in Deutschland bei ihrem Einsatz für unsere gemeinsamen Vorstellungen von einem guten Leben zu unterstützen. Mit reichlich Ernst und Freude.

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Frech ist kreativ


Frechheit geht einher mit Mut, Selbstbewusstsein, Kommunikationsfreude und Dynamik. Dinge, die Marken in einem kompetetiven Umfeld gut zu Gesicht stehen. Wir sind gerade busy, mit vielen unserer Kunden diese Potentiale gemeinsam freizusetzen.

Frech sein macht auch kreativ, weil man so leichter hinter die Kulissen blicken und sich fragen kann, wie glaubhaft oder relevant die Dinge wirklich sind. Die Zehnerjahre haben viel durcheinandergewirbelt. Marken nehmen sich selber nicht mehr so ernst – und stoßen damit direkt ins Herz der Zielgruppe

Macht Angela Merkel bald auch mit?

Sixt, BVG oder Edeka haben es dank JvM allen anderen vorgemacht. Sogar Angela Merkel setzt im Wahlkampf 2017 auf die traditionsfrechen Hamburger. Ohne Neid auf die Kollegen – hier unsere Lieblinge aus vergangenen Projekten (weil es so schön war…).

 

Freche Werbung. Wer damit erst einmal begonnen hat, wird süchtig! Das Rezept? Es gibt keines – nur eine gute Prise Lockerheit und der Abschied von dem Glauben, die Anderen seien weniger entspannt als man selbst.

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Kann ein Film Sklaverei bekämpfen?


Hoffen wir es. Unsere Aufgabe war es, in einem Imagefilm den internationalen Charakter der NGO IJM mit der Tätigkeit der deutschen Sektion zu verschmelzen und als Einheit zu präsentieren.

Es macht uns sehr viel Freude, mit einer noch jungen und erst im Aufbau befindlichen Organisationen zu arbeiten. Da ist noch viel Flexibilität und Raum für Kreativität drin.

Die Herangehensweise der IJM an das Problem Sklaverei und Ausbeutung ist einzigartig. Es wird nicht einfach nur Geld für gute Zwecke gesammelt, sondern vor Ort ein Netzwerk von professionellen Helfern und Anwälten finanziert und beraten, das in den Problemländern das Rechts- und Sicherheitssystem dauerhaft verändert.

Hier mehr:

 

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Verramschung von Bildwelten


Egal ob Surfer in der Monsterwelle oder Mädchen im Weizenfeld: Gängige Emotion ist Ein und Alles in der Werbung. Wir wissen und nutzen das. Und spätestens seit dem ästhetischen Überangebot durch Shutterstock und Co. wissen und nutzen das alle Anderen auch.

Das hier genutzte Video-File kostete rund 50 Euro. Für dieses Geld kann keine Agentur der Welt eine entsprechende Produktion hinbekommen. Der Urheber freut sich, und vermutlich auch Millionen von Nutzern. Doch mit glaubwürdiger Kommunikation und echter Kreativität hat das nichts mehr zu tun.

Ein Problem? Eigentlich nicht. Denn uns treibt die Verramschung von archetypischen Bildwelten nur zu neuen Erfindungen und der Befragung unseres Anspruchs an Originalität. Faszinierende und glaubwürdige Geschichten über Menschen und Marken – das ist unsere Vorstellung von zeitgemäßer Kommunikation.


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Das Wunder von Bad Rothenfelde


Es war kalt und naß. Und man sah die Hand vor Augen nicht. Wir standen mitten in der Nacht auf einem Kamerakran, um die aktuell spektakulärste Freiluftschau von internationaler Video-Kunst in Europa zu filmen.

Die heristo AG nutzt seit ein paar Jahren das Potential der lokalen Gradierwerke aus dem 18. Jahrhundert für die Gewinnung von Kunst. Das Ergebnis ist ein faszinierendes nächtliches Spektakel mit Werken von Stars wie William Kentridge oder Robert Wilson. Die 5. lichtsicht-Biennale – und ihr Sponsor – soll überregional bekannt gemacht werden.

Um es kurz zu machen: Wir haben es doch geschafft. Mit viel Geduld und einem anderen Objektiv. Eine Social-Media-Kampagne mit den Schwerpunkten FacebookTwitter und Vimeo samt regionalen TweetUps sorgt inzwischen für Aufsehen und brachte dem Projekt unter anderem den Deutschen Kulturförderpreis 2015 ein.


 

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http://www.lichtsicht-biennale.de


Das Vimeo-Portfolio mit Videos finden Sie hier.

 

 

Land NRW, Public Relations

Kino-Trailer für eine Party


Aufgabe

Die Filmförderung Nordrhein-Westfalen ist für ihren Berlinale-Empfang zu Gast in der Landesvertretung NRW. Der deutschlandweit einzigartige Event soll auf Sozialen Medien bekannter werden.

Lösung

Eine Serie von YouTube-Clips transportiert die prominenten Inhalte seit 2010 auf immer neue Weise. Vorhang auf!


 


 

Kunde: Landesregierung Nordrhein-Westfalen