Autor: Denkmaster

Blog

Was ist Dein Antrieb?


Lange haben wir nach dem passenden Image für das Thema Mobilität der Zukunft gesucht.

Wir glauben, wir haben es gefunden.

Die entscheidende Frage ist doch: Wie können wir fahren wohin wir wollen, ohne dabei unsere Umwelt und damit unsere Zukunft zu gefährden?

Der mit fossilen Energien angetriebene Pkw ist eine Sache der Vergangenheit. Zu lange haben wir zu viele Ressourcen unwiederbringlich damit verschwendet. Doch welche Alternativen gibt es zum Leben mit dem Auto, so wie wir es kennen?

Wir sagen: Alles eine Frage des Antriebs

Wir wollen mithelfen, Wasserstoff als Schlüsselelement der Verkehrs- und Energiewende zu etablieren. Große Industrieunternehmen, wie unser Kunde Air Liquide, sind bereits an der Arbeit. Da ist viel Power unter der Haube. Aber wir denken, es bedarf dazu auch anderer Qualitäten –  zum Beispiel die einer Schnecke. Denn für einen solchen Schritt braucht man auch Ruhe, Durchhaltevermögen und die richtigen Antennen für Chancen und Risiken auf der Route.

Die Schnecke ist überhaupt ein Sinnbild für eine ganz neue Sichtweise auf den Fortschritt: Wer sich langsam fortbewegt, merkt rechtzeitig wenn er sich auf der falschen Spur befindet.

Außerdem wird unsere alternde Gesellschaft auch demographisch bedingt bald einen Gang runter schalten wollen. Gut so. Wir können im digitalen Getriebe eine Denkpause gebrauchen.

Wir arbeiten für 2022 an einer Kampagne zur Bewusstmachung dieses Themas in der Öffentlichkeit. Wir wollen wie unsere Kunden etwas tun, um die Welt langsam aber sicher voranzubringen.

Bildschirmfoto 2018-03-24 um 14.32.36

Was ist Dein Antrieb?

Blog

Warum Corona Marken und Management verändern wird


Eine Kollege schrieb Anfang März 2020, warum die Welt auch nach Corona die alte bleiben werde. Er bezog sich dabei auf Einsichten, dass der Mensch nach Schocks sinnvollerweise auch wieder vergessen könne, und die Wirtschaft langfristig  immer ein rationales Optimum anstrebe. Schon diese beiden Vorstellungen sind in der Tat richtig und irgendwie beruhigend.

Wir glauben jedoch, dass die aktuelle Krise viele Gewissheiten zerstören, alte Abläufe verändern und neue Fähigkeiten und Denkweisen erfordern wird. Ganze Branchen, wie Reise und Tourismus, aber auch globale Lieferketten werden sich wohl oder übel verändern und den neuen Regelungen und Gewohnheiten der Märkte anpassen müssen. Mindestens drei Managementbereiche werden davon akut berührt:

Markenentwicklung

Die Welt des Kunden ist zerbrechlich geworden. Das ist das wichtigste Resultat der Epidemie. Produzenten und Arbeitgeber tun deshalb gut daran, diese neue Fragilität konstruktiv in ihre Markenstrategie mit einzubeziehen. Menschlichkeit als Markenkern der Zukunft bedeutet, dass essentielle Bedürfnisse wie Vertrauen, Schutz und Sinn noch wichtiger werden. Die Tiefe einer Produktwelt war schon durch die Klimadiskussion bedeutsam geworden. Die Verunsicherung der Konsumenten sitzt tief. Jetzt geht nicht mehr nur um ökologische Nachhaltigkeit, sondern um die Sinnhaftigkeit von Produkten. Aktuelle Verbraucher-Umfragen untermauern diese Analyse:

„Die Verbraucher wünschen sich laut unserer Befragung von Marken mehr Nähe. Also regionale Angebote oder ortsunabhängige Services. Sie wünschen sich, dass Marken – just in dieser Ausnahmesituation – mehr auf ihre Bedürfnisse eingehen und das auch in ihrer Kommunikation spiegeln.“

Mediaplus-Geschäftsführerin Barbara Evans

Personalmanagement

Führungskräfte, Mitarbeiter und Belegschaften und sind  gleichermaßen verunsichert und brauchen für krisenhafte Change-Prozesse dringend Geleit und klare Signale, was nun zu tun ist. Mut und Motivation in schweren Zeiten ergeben sich nicht von alleine und sind auch keine Frage des Könnens. Aktuell sind nicht nur unternehmerische Ideen gefragt, sondern auch Erfahrung in der effektiven Führung von Menschen und die Fähigkeit, Anderen die Kraft für notwendige Veränderungen zu geben. Mitarbeiterführung muss also einen Schritt weitergehen, als nur eine Corporate Identity zu pflegen. Sie muss Stabilität im Chaos stiften und Hoffnung auf eine bessere Zukunft produzieren.

Mediale Kommunikation

Noch nie waren Menschen so von medialer Information abhängig wie heute. Um sich vor Bedrohungen zu schützen, wollen alle wissen was geschieht und, wichtiger noch, was geschehen wird. Das Interesse gilt insbesondere den Entscheidungen der Politik, aber zunehmend auch dem Wohl und Wehe der eigenen Unternehmen und Arbeitgeber. Wirkungsvolle kommunikative Skills von Führungskräften sind gefordert. Reichten früher noch Bilanz-Konferenzen und Pressemitteilungen für effektive Öffentlichkeitsarbeit aus, sind heute persönliche Video-Statements, Webcam-Interviews und Youtube-Clips Alltag geworden. In der Stakeholder-Kommunikation kommt die dauerhafte Ablösung vieler Business-Reisen durch Videokonferenzen hinzu. Und interne Kommunikation in Krisen verlangt statt Rundmails erst Recht Gesicht und emotionale Botschaften.

Die Business-Welt wird also durch Corona auf lange Sicht eine andere sein als zuvor. Vielleicht nicht im Kern, wohl aber in der Kommunikation.


 

 

 

Blog

Wird ZOOM zu einem echten Marketing-Tool?


Bis vor Kurzem waren Skype und Zoom nur Tools für Nerds, Manager und Weltenbummler. In Coronazeiten sind sie zu dem Kommunikationsinstrument an sich geworden. Richtig ist, dass Videokonferenzen auch nach dem Abebben der Krise wichtiger werden, als Kostensparer, Klimaschützer und Homeoffice-Förderer. Doch Zoom kann zu noch viel mehr werden.

Was die wenigsten auf dem Schirm haben ist, dass solche Selfie-Tools gerade zu einem ernst zu nehmenden Marketing-Instrument reifen. Sie sind nämlich Live-TV und Video-Content in einem. Wer sie aufzeichnet, kann sie direkt auch bei Plattformen hochladen oder sogar gleich dort streamen.

Aktuell führen TV-Entertainer in den USA vor, wie man Testimonial, Homestory und Social-Media effektiv mit einander kombinieren kann.

Jimmy Fallon von der Daily-Show bringt seine ganze Familie mit ins Spiel und singt mit prominenten Musiker-Freunden – es entsteht ein echter Show-Act mit Werbequalität.

 

Bildschirmfoto 2020-04-01 um 10.24.05.png

 

Trevor Noah interviewt wichtige Nachrichten-Figuren wie Amerikas Chef-Virologen und Trump-Berater Dr. Fauci im Plauderton und ganz privat. Infotainment at its best.

 

Bildschirmfoto 2020-04-01 um 10.27.47.png

 

Allen Lösungen gemeinsam ist die Direktheit, Glaubwürdigkeit und inhaltliche Stärke. All das ist auch ohne Krisenzeiten wirksam. Um die Notlösung zum echten Medium zu machen, braucht es aber bessere Technik und klare mediale Skills. Hier ein paar Tipps:

Tipp Nr. 1:  Sitzen Sie mit dem Gesicht zum Fenster oder eine weiche Lichtquelle. Man will Ihre Augen sehen und ein positives Gefühl haben.

Tipp Nr. 2: Sorgen Sie für einen kräftigen und angenehmen Ton durch externe Mikrophone.

Tipp Nr. 3:  Positionieren Sie Ihre Webkamera auf Augenhöhe. Auf den Betrachter herabzusehen, löst keine guten Gefühle aus.

Tipp Nr. 4: Entwickeln Sie eine passende Dramaturgie mit netten Übergängen, kurzen Zeiteinheiten und viel Interaktion.

Mehr gerne in unserem nächsten Zoom-Webinar!

PS:

Und wenn mal was schief geht, dann weiß Seth Meyers Rat. Er trinkt daheim vor der Webcam Alkohol und büßt gerade dadurch nichts von seiner Schärfe als realistische und kritische Stimme ein.

 

Bildschirmfoto 2020-04-01 um 10.22.29.png

 

 

Blog

Corona pusht das Marketing der Zukunft


Die Krise ist ein herber Schlag für die gesamte Wirtschaft. Auch für unsere Kunden und Mitarbeiter. Bei genauerer Betrachtung gibt es aber auch Gründe, die Bedeutung von Werbung und Marketing wachsen zu sehen. Es gibt nämlich viel zu tun!

Das Zuhause als Rückzugsort verlangt ein Upgrade

Menschen lernen ihr Zuhause und ihr Familienleben in den eigenen vier Wänden ganz neu kennen und schätzen. Defekte und veraltete Einrichtung macht sich nun besonders bemerkbar. Nach der Entspannung in der Coronakrise ist daher mit einem Upgrade von Möblierung, technischen Geräten und Dekoration zu rechnen. Werbung wird davon profitieren, denn vor allem Hochwertprodukte rücken in den Fokus. Auf billig und kurze Lebensdauer mag man sich in Krisenzeiten nicht mehr verlassen.


Digitale Angebote setzen sich endgültig durch

Wer sich bisher gegen Produkte wie Homeoffice-Tools, digitale Reader oder Cloud-Lösungen gesträubt hat, wird umdenken müssen oder hat es schon über Nacht getan. Die Digitalisierung von Handel, Logistik, Medien, Kommunikation und Lernhilfen wird einen großen Sprung nach vorne machen. Natürlich werden sich im Shutdown auch Millionen von Menschen klar, wie erneuerungsbedürftig ihre Smartphones, Desktops, Webseiten, Clouds oder Internetverbindungen sind. Das schafft Chancen für neues Wachstum und Marktpositionierungen.


Marken können eine neue Relevanz aufbauen

Claims wie „So fühlt sich Familie an“ von Toffifee oder „Erleben was verbindet“ der Telekom geben den neuen Trend an. Es geht nun um Gemeinsamkeit und Zusammenrücken. Unternehmen und Organisationen sollten ihre soziale Relevanz herausstellen, wenn sie es noch nicht getan haben. Hinzu kommt die Bedeutung von Produkten für die Themen Trost, Ablenkung und Lebensfreude, besonders für Menschen, die alleine leben oder in Quarantäne sind.


Die Versorgungs-Krise hat aus Warenauspackern, Lastwagenfahrern und Kassenpersonal plötzlich Held*innen gemacht. Das gleiche gilt für Medizinpersonal und Pfleger. Der Mensch, seine Bedürfnisse, Fähigkeiten und Bereitschaft, etwas für sich und seine Mitmenschen zu tun, rückt in den Fokus. Das verlangt starke und wirksame Kommunikation nach außen, aber auch nach innen. Storytelling und Testimonials werden endgültig zu Stars des Marketings nach Corona.

Blog

#FuckCorona!


Das Corona-Virus hält nicht nur unsere Kunden und die Finanzmärkte psychologisch fest im Griff. Es belastet auch unser Privatleben. Die Regale in unseren Supermärkten werden dagegen zusehends entlastet.

Aber ganz ohne Galgenhumor:

Was wir jetzt vor allem brauchen, ist ein kühler Kopf und smarte Kommunikation. Und wir brauchen die richtige Einstellung. In den sozialen Netzen ist deshalb die Losung „Fuck Corona“ eine klare Ansage an das Virus.

Bildschirmfoto 2020-03-02 um 10.26.48.png

Blog

Netflix ändert Weltgeschichte


Als Menschen, die täglich mit den Mechanismen von Kommunikation umgehen, wissen wir um die Macht der Bilder, der Geschichten und der Bücher. Wir nutzen sie regelmäßig für Markenentwicklung, Texte oder Videos. Doch dass TV-Serien im Pay-TV den politischen Fortgang ganzer Nationen binnen weniger Jahre ändern können, ging uns erst vor kurzer Zeit auf.

Alles begann mit dem phänomenalen Erfolg der Netflix-Serie „House of Cards“. Ihrer seit Februar 2013 immer intensiver und überzeugender werdenden Botschaft von der Manipulierbarkeit der US-Demokratie durch politische Eliten, dem berüchtigten „Establishment“, konnte sich irgendwann niemand mehr entziehen. Demokraten und Republikaner, Menschen aus allen Schichten und Regionen der USA sahen den erfolgreichen Intrigen bestürzt und fasziniert zu.

Doch während Politkenner, Ironiker und Teilnahmslose das als Parodie hinnahmen, machte es viele andere bereit für populistische reaktionäre Politik. Präsident Donald Trump erwählte nicht von ungefähr das Bild vom korrupten politischen „Sumpf“ in Washington zu einem der Leitmotive seines Wahlkampfes 2016.

Downton Abbey

Dass diese Beobachtung auch in Europa gilt, beweist die ITV-Kultserie „Downton Abbey“. Was dort im Mittelpunkt steht ist die bewusst ausgekostete Botschaft von dem ganz besonderen „familiären“ Zusammenhalt der Briten. Man bleibt kulturell ganz unter sich, höchstens ab und zu gestört durch einen osmanischen Liebhaber oder der Verschleppung eines Verlegers in Nazi-Deutschland. Besonders als eine fehlgegangene Börsenspekulation das Fortbestehen des aristokratischen Lebensstils bedroht, kommt die Kern-Idee zu Tragen: Das Festhalten an alten Werten. Die alles versöhnende Schlussszene zelebriert das Lied „Auld Lang seyne“, den nostalgischen Abgesang auf die längst vergangenen Zeit. Eine Zeit, die diese ITV-Serie wieder lustvoll heraufbeschwört.

Nicht nur wir behaupten, dass dieses kollektive Fernseherlebnis, so wie das von „House of Cards“, ein mächtiges politisches Narrativ erschuf. In Großbritannien erzeugte es eine Stimmung, die zur Brexit-Entscheidung einer Mehrheit der Briten beigetragen hat. In den USA machte es möglich, dass sich eine Mehrheit der Wahlmänner einem Mann anvertraute, der pluralistische Entscheidungs- und Denkstrukturen über den Haufen wirft. Der sprichwörtliche Common Sense in beiden Ländern ging unter im Online-Stream der modernen Geschichtenerzähler. Wir sollten also bedenken, was wir künftig produzieren.

Blog

Ist Buttigieg 2024 der neue Kennedy?


Keine Kommentare

Heute sind wir mal politisch. Denn wir würden gerne 2024 für Pete Buttigieg eine Kampagne auflegen. Warum? Weil er irgendwann der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein sollte.

Buttigieg spricht sich schwer aus. Ein maltesischer Name, denn er ist der Sohn eines maltesischen Immigranten und einer Amerikanerin.

Buttigieg ist der Bürgermeister seiner Heimatstadt South Bend im Bundesstaat Indiana und einer der aktuell vier letzten demokratischen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im Oktober.

Vieles spricht im Prinzip gegen seinen Wahlsieg: Er ist blutjung (Jahrgang 1982) und „nur“ ein kleiner Lokalpolitiker, der noch nie eine größere Wahl gewonnen hat. Er ist homosexuell, und kommt laut Umfragen nicht sonderlich gut bei afro-amerikanischen Wählern an.

Warum wir dennoch an ihn glauben?

Erstens: Pete ist das exakte Gegenteil der alten Garde. Seine Jugend ist seine Trumpfkarte. Pete ist ein unbeschriebenes Blatt. Er kann die Generationskarte ausspielen und die Klima-Sorgen der jungen Generation bedienen. Der verblüffende Wahlsieg Donald Trumps hat gezeigt, dass die gängigen Wahlprogramme und die Kandidatenauswahl der beiden alten Parteien nicht mehr funktionierten. Nach Trump, Biden oder Sanders sehnen sich viele nach Jugend und Neuanfang.

Zweitens: Pete ist smart. Er hat bei den vergangenen demokratischen TV-Debatten durchgehend kluge und differenzierte Botschaften von sich gegeben. Er ist wirtschaftlich gebildet und verfolgt im Gegensatz zu seinen meist „linken“ demokratischen Konkurrenten eine ausgewogene und sehr mittelstandsorientierte Politik. Nach Trump sehnen sich viele nach Intelligenz und Pragmatismus.

Drittens: Pete ist ein Mann der Mehrheit. Er stammt aus jener provinziellen Schicht, die letztes Mal zu großen Teilen auf Trump gesetzt hat. Der Mann aus dem kleinen und wirtschaftlich schwachen South Bend kennt sich aus in dem Denken der „abgehängten“ weißen Mittelschicht. Er blickt skeptisch auf die Eliten in Washington wie die meisten Amerikaner. Dass er als Soldat im Irak eingesetzt war, hilft ihm ebenfalls. Nach Trump sehnen sich viele nach Bescheidenheit und Glaubwürdigkeit.

Viertens: Pete ist sexy. Er sieht blendend aus und hat eine sonore Männerstimme. Übrigens eine Qualität, die sogar John F. Kennedy nicht aufweisen konnte. Buttigieg ist schlagfertig und ein brillanter Redner. Er ist der „nette junge Mann“ von nebenan und sucht den Ausgleich. Pete hat das Zeug zum Kennedy des 21. Jahrhunderts. Nach Trump sehnen sich viele nach Charisma, Eleganz und Würde.

Buttigieg hat 2020 im Vorwahlkampf klug rechtzeitig das Handtuch geworfen, bevor er als Looser aus dem Rennen geht. Wenn Buttigieg als Kandidat im zweiten Anlauf 2024, oder gar als Vizepräsident eines demokratischen Wahlsiegers 2020, gelingt, wieder antritt, hat er gute Chancen.

Wir glauben an Pete Buttigieg! Hoffentlich bekommt er eine gute Agentur wie Droga 5. Die Unterstützer von Hillary Clinton hätten noch was gutzumachen…

 

 

Blog

Warum die Wahl gelaufen war


Keine Kommentare

#btw heißt der Hashtag der Bundestagswahl 2017. Das Kürzel war Programm. By the way eben. Eine Nebensache, weil die Wahl längst gelaufen war. Zumindest für die großen Agenturen. Wenn die Welt Kopf steht (Trump, Klima, Nordkorea) klammern die Menschen. An etwas, das fest steht und verläßlich ist. In dem Fall Angela Merkel. Oder an Populisten.

Da war auch egal, was wir Werber gegen den Widerstand dröger Parteivorstände ins Rennen schicken durften.

1. Jung von Matt erfindet die CDU (leider) nicht neu

Wir sagen: Verpasste Chance. Nur das Baby ist ok.

2. KNSK beißt sich für die SPD am Thema Gerechtigkeit die Zähne aus

Wir sagen: Kreativität folgt Inhalt. Leider nicht andersherum. Kamera ok.

3. Heimat liefert für FDP (handwerklich) gute Arbeit ab

Wir sagen: Stilistisch eine kleine Revolution für Deutschland. Easy, bei dem Kunden 😉

4. Ziemlich beste Antworten bringt den Grünen Greenpeace-Drive

Wir sagen: Locker flockig getextet. Botschaften aber zu beliebig.

5. Kunkelbakker (Schweiz) verpasst der AfD einen FDP-Anzug

Wir sagen: Nachmachen gehört zum Gewerbe. Aber das passt nicht zusammen.

6. DiG/Trialon bringt die Linke mit wenig Aufwand zu den Menschen

Wir sagen: Schlicht und redlich. Das Gegenteil zur AfD. Kann man machen.

 

 

Blog

Die großen Emotionen sind zurück


Wir leben in einer Zeit, in der die großen Emotionen wieder zu uns kommen. Angst vor dem Klimawandel, Wut auf Donald Trump, Freude am Ausbleiben von Anschlägen und Lust am Engagement für unsere Welt. Die lauwarme Wohlfühlsuppe der Neunziger und Nullerjahre ist alle. Jetzt gehts ans Eingemachte. Auch in der Werbung.

Das Jahr 2017 ist das Jahr der ernsten Themen, des Social Marketings im eigentlichen Sinne. Gesellschaftliche Fragen finden ihren Weg in Marken-Narrative. Wie schon einmal in den 70er Jahren. Der Konsument entdeckt sein Gewissen und seine Lust auf Einmischung.

Die Agenturen auch. Amerika (und die Welt gleich mit) wird mit Tweets regiert. Big Data, Hacker und Fake-News-Buden entscheiden über unsere Meinungen. Zeit, dass sich auch die Kreativen auf den Weg des Gewissens machen – und mitmischen.

Jung von Matt soll Merkel retten. Viel Glück damit. Wir haben uns dafür entschieden, NGOs und die Wohlfahrt in Deutschland bei ihrem Einsatz für unsere gemeinsamen Vorstellungen von einem guten Leben zu unterstützen. Mit reichlich Ernst und Freude.