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Wird ZOOM zu einem echten Marketing-Tool?


Bis vor Kurzem waren Skype und Zoom nur Tools für Nerds, Manager und Weltenbummler. In Coronazeiten sind sie zu dem Kommunikationsinstrument an sich geworden. Richtig ist, dass Videokonferenzen auch nach dem Abebben der Krise wichtiger werden, als Kostensparer, Klimaschützer und Homeoffice-Förderer. Doch Zoom kann zu noch viel mehr werden.

Was die wenigsten auf dem Schirm haben ist, dass solche Selfie-Tools gerade zu einem ernst zu nehmenden Marketing-Instrument reifen. Sie sind nämlich Live-TV und Video-Content in einem. Wer sie aufzeichnet, kann sie direkt auch bei Plattformen hochladen oder sogar gleich dort streamen.

Aktuell führen TV-Entertainer in den USA vor, wie man Testimonial, Homestory und Social-Media effektiv mit einander kombinieren kann.

Jimmy Fallon von der Daily-Show bringt seine ganze Familie mit ins Spiel und singt mit prominenten Musiker-Freunden – es entsteht ein echter Show-Act mit Werbequalität.

 

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Trevor Noah interviewt wichtige Nachrichten-Figuren wie Amerikas Chef-Virologen und Trump-Berater Dr. Fauci im Plauderton und ganz privat. Infotainment at its best.

 

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Allen Lösungen gemeinsam ist die Direktheit, Glaubwürdigkeit und inhaltliche Stärke. All das ist auch ohne Krisenzeiten wirksam. Um die Notlösung zum echten Medium zu machen, braucht es aber bessere Technik und klare mediale Skills. Hier ein paar Tipps:

Tipp Nr. 1:  Sitzen Sie mit dem Gesicht zum Fenster oder eine weiche Lichtquelle. Man will Ihre Augen sehen und ein positives Gefühl haben.

Tipp Nr. 2: Sorgen Sie für einen kräftigen und angenehmen Ton durch externe Mikrophone.

Tipp Nr. 3:  Positionieren Sie Ihre Webkamera auf Augenhöhe. Auf den Betrachter herabzusehen, löst keine guten Gefühle aus.

Tipp Nr. 4: Entwickeln Sie eine passende Dramaturgie mit netten Übergängen, kurzen Zeiteinheiten und viel Interaktion.

Mehr gerne in unserem nächsten Zoom-Webinar!

PS:

Und wenn mal was schief geht, dann weiß Seth Meyers Rat. Er trinkt daheim vor der Webcam Alkohol und büßt gerade dadurch nichts von seiner Schärfe als realistische und kritische Stimme ein.

 

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