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Ist Buttigieg 2024 der neue Kennedy?


Heute sind wir mal politisch. Denn wir würden gerne 2024 für Pete Buttigieg eine Kampagne auflegen. Warum? Weil er irgendwann der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein sollte.

Buttigieg spricht sich schwer aus. Ein maltesischer Name, denn er ist der Sohn eines maltesischen Immigranten und einer Amerikanerin.

Buttigieg ist der Bürgermeister seiner Heimatstadt South Bend im Bundesstaat Indiana und einer der aktuell vier letzten demokratischen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im Oktober.

Vieles spricht im Prinzip gegen seinen Wahlsieg: Er ist blutjung (Jahrgang 1982) und „nur“ ein kleiner Lokalpolitiker, der noch nie eine größere Wahl gewonnen hat. Er ist homosexuell, und kommt laut Umfragen nicht sonderlich gut bei afro-amerikanischen Wählern an.

Warum wir dennoch an ihn glauben?

Erstens: Pete ist das exakte Gegenteil der alten Garde. Seine Jugend ist seine Trumpfkarte. Pete ist ein unbeschriebenes Blatt. Er kann die Generationskarte ausspielen und die Klima-Sorgen der jungen Generation bedienen. Der verblüffende Wahlsieg Donald Trumps hat gezeigt, dass die gängigen Wahlprogramme und die Kandidatenauswahl der beiden alten Parteien nicht mehr funktionierten. Nach Trump, Biden oder Sanders sehnen sich viele nach Jugend und Neuanfang.

Zweitens: Pete ist smart. Er hat bei den vergangenen demokratischen TV-Debatten durchgehend kluge und differenzierte Botschaften von sich gegeben. Er ist wirtschaftlich gebildet und verfolgt im Gegensatz zu seinen meist „linken“ demokratischen Konkurrenten eine ausgewogene und sehr mittelstandsorientierte Politik. Nach Trump sehnen sich viele nach Intelligenz und Pragmatismus.

Drittens: Pete ist ein Mann der Mehrheit. Er stammt aus jener provinziellen Schicht, die letztes Mal zu großen Teilen auf Trump gesetzt hat. Der Mann aus dem kleinen und wirtschaftlich schwachen South Bend kennt sich aus in dem Denken der „abgehängten“ weißen Mittelschicht. Er blickt skeptisch auf die Eliten in Washington wie die meisten Amerikaner. Dass er als Soldat im Irak eingesetzt war, hilft ihm ebenfalls. Nach Trump sehnen sich viele nach Bescheidenheit und Glaubwürdigkeit.

Viertens: Pete ist sexy. Er sieht blendend aus und hat eine sonore Männerstimme. Übrigens eine Qualität, die sogar John F. Kennedy nicht aufweisen konnte. Buttigieg ist schlagfertig und ein brillanter Redner. Er ist der „nette junge Mann“ von nebenan und sucht den Ausgleich. Pete hat das Zeug zum Kennedy des 21. Jahrhunderts. Nach Trump sehnen sich viele nach Charisma, Eleganz und Würde.

Buttigieg hat 2020 im Vorwahlkampf klug rechtzeitig das Handtuch geworfen, bevor er als Looser aus dem Rennen geht. Wenn Buttigieg als Kandidat im zweiten Anlauf 2024, oder gar als Vizepräsident eines demokratischen Wahlsiegers 2020, gelingt, wieder antritt, hat er gute Chancen.

Wir glauben an Pete Buttigieg! Hoffentlich bekommt er eine gute Agentur wie Droga 5. Die Unterstützer von Hillary Clinton hätten noch was gutzumachen…

 

 

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